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Briefmarken der Lokalausgaben

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Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1-3 II **
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1-3 II **
Extrem selten und immer wertvoller: Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 einen einzigen Satz mit 3 Briefmarken heraus. Die Freimarken zeigen einen Baumstumpf mit neuen Zweigen. Die enorme Wertsteigerung...
99,00 € *
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1 Ia ** - grün / Wertziffern gleich
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Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 nur einen einzigen Satz aus 3 Briefmarken heraus. Katalog-Nr. 1 Ia, Katalogwert 40,00 EUR, postfrisch
42,50 € *
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1 Ib ** - grün /Wertziffern unterschiedl.
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1 Ib ** - grün...
Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 nur einen einzigen Satz aus 3 Briefmarken heraus. Katalog-Nr. 1 Ib, Katalogwert 40,00 EUR, postfrisch
42,50 € *
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1 II ** - grün
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 1 II ** - grün
Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 nur einen einzigen Satz aus 3 Briefmarken heraus. Katalog-Nr. 1 II, Katalogwert 22,00 EUR, postfrisch
29,90 € *
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 2 II ** - violett
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 2 II ** - violett
Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 nur einen einzigen Satz aus 3 Briefmarken heraus. Katalog-Nr. 2 II, Katalogwert 25,00 EUR, postfrisch
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Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 3 I ** - braunorange
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 3 I ** -...
Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 nur einen einzigen Satz aus 3 Briefmarken heraus. Katalog-Nr. 3 I, Katalogwert 45,00 EUR, postfrisch
49,00 € *
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 3 II ** - hellorange
Dt. Lokalausgabe - Apolda MiNr. 3 II ** -...
Die zwischen Weimar und Jena gelegene Stadt Apolda brachte im Juli 1945 nur einen einzigen Satz aus 3 Briefmarken heraus. Katalog-Nr. 3 II, Katalogwert 40,00 EUR, postfrisch
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Dt. Lokalausgabe - Aschaffenburg MiNr. I By ** - violett/ geschn./ Wz. waagr
Dt. Lokalausgabe - Aschaffenburg MiNr. I By **...
Aschaffenburg Katalog-Nr. I By, 1 Wert, geschnitten, postfrisch
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Dt. Lokalausgabe - Bad Nauheim MiNr. 4 - 8 III ** (PF III: "PEENNIG")
Dt. Lokalausgabe - Bad Nauheim MiNr. 4 - 8 III...
Lokalausgabe Bad Nauheim Mi.-Nr. 4-8 III - postfrisch Postverschlusszettel 1946, 5 Werte, je mit PF "E" statt "F" in "PFENNIG" tadellos postfrisch, je doppelt geprüft Zierer Katalogwert 750,00 EUR EINZELSTÜCK!
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Dt. Lokalausgabe - Cottbus (n.a.) MiNr. Probedrucke 3 P - 16 P ** (kpl. 8 Werte)
Dt. Lokalausgabe - Cottbus (n.a.) MiNr....
Lokalausgaben Cottbus - 3-16P (8 verschiedene Werte) 4/80 Pfg. Wiederaufbau 1945, 8 verschiedene Werte als ungezähnte Probedrucke in grün tadellos postfrisch EINZELSTÜCK
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Dt. Lokalausgabe - Cottbus MiNr. 11w Ur ** (rechts ungezähnt)
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Dt. Lokalausgabe - Cottbus MiNr. 20 wU ** (ungezähnt)
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Die Wiederbelebung des Postverkehrs nach dem 2. Weltkrieg war unmittelbar mit den politischen Zuständen und den wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland verbunden. Die Deutsche Reichspost, als ein Hoheitsträger des 3. Reiches, hatte mit der Kapitulation am 8. Mai 1945 aufgehört zu existieren. Erforderliche, neue Strukturen und Verwaltungen mussten wieder geschaffen sowie notwendige Regelungen für den Postverkehr erlassen und durchgesetzt werden. In Verantwortung und unter Aufsicht der jeweiligen Besatzungsmächte ergaben sich dabei zwischen den vier Besatzungszonen zum Teil deutliche Unterschiede. Ausdruck dafür ist z. B. die Verwendung von Gemeinschaftsausgaben oder aber die Herausgabe neuer Freimarken in der eigenen Zone. Die größten Unterschiede gab es dabei zwischen der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und den drei westlichen Zonen. Bedingt durch die z. T. gegensätzlichen politischen Zielstellungen hatte dies beträchtliche Konsequenzen, die sich bis zum sogenannten Postkrieg auswirkten, wo gegenseitig die postalischen Regularien der anderen Verwaltungsgebiete nicht anerkannt wurden. Hinzu kam, dass durch den Kriegsverlauf eine Besatzungssituation entstanden war, die mit den zwischen den Alliierten vereinbarten Besatzungszonen nicht übereinstimmte. Davon waren vor allem Teile der SBZ betroffen und erst im Juli 1945 wurde das mit dem Besatzungswechsel zwischen den Militärverwaltungen korrigiert. Diese Übergangszeit begünstigte zusätzlich die Herstellung und Verwendung von lokalen Provisorien. Über 60 % aller katalogisierten postalischen Notmaßnahmen bzw. Notausgaben von 1945/46 entstanden in der ehemaligen SBZ. Als grundsätzliche Orientierung kann man sie nach folgenden vier Arten und Kriterien ordnen:

Notmaßnahmen

Gültigkeit / Verwendung

Barfreimachungen

(„Gebühr bezahlt“)

von Mai 1945

bis Februar 1946

Aufbrauch von Marken und Ganzsachen aus dem Deutschen Reich nach Unkenntlichmachung (Schwärzungen oder Überdruck)

OPD Chemnitz (Mai bis August 1945)

OPD Dresden (Mai bis Juni 1945)

OPD Leipzig (Mai bis August 1945)

Übergangsausgaben

in Städten und Kreisen

(Freimarken, Sonderausgaben, Gebühren- und Verschlusszettel)

vom jeweiligen Ausgabetag

- bis höchstens 05.04.1946 (Zuschlagsmarken)

- bis spätestens 31.10.1946 (alle anderen Ausgaben)

aptierte (veränderte) Absender- und Postfreistempel

von Mai 1945

bis Januar 1946

Nach Vollzug der Gebietsregulierungen zwischen den Besatzungsmächten hatte die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) noch im Juli 1945 mit der Schaffung verbindlicher Verwaltungsstrukturen für die SBZ begonnen. Die Grundstruktur bildeten der Ostteil Berlins und die fünf neu- bzw. wieder gegründeten Länder bzw. Provinzen. Entsprechend den politischen Zielen der sowjetischen Besatzungsmacht wurde der Aufbau von zentral geführten Verwaltungen favorisiert und durchgesetzt. Dies traf auf alle politischen, wirtschaftlichen und administrativen Verwaltungsstrukturen gleichermaßen zu. Für das Postwesen wurde in der SBZ noch im August 1945 die Zentralverwaltung für Post- und Fernmeldewesen (ZVPF) als oberste Postbehörde gebildet. Unter ihrer Anleitung und Verantwortung wurden bis Februar 1946 die neuen Verwaltungsstrukturen der Post im Osten Deutschlands entwickelt und geschaffen. Die ZVPF hatte die höchste Entscheidungsbefugnis für das Postwesen in der SBZ.  In ihrem Verantwortungsbereich entstanden die sechs Oberpostdirektionen (OPD) der SBZ:

  • Potsdam (Brandenburg)
  • Schwerin (Mecklenburg)
  • Dresden (Ostsachsen)
  • Leipzig (Westsachsen)
  • Halle (Sachsen-Anhalt)
  • Erfurt (Thüringen) sowie im
  • Berliner Magistrat die Abt. für Post- und Fernmeldewesen.

Bei der Wiederaufnahme des regionalen Postverkehrs wurden in der unmittelbaren Nachkriegszeit in ganz Deutschland viele unterschiedliche Provisorien verwendet. Bei solchen lokalen Notmaßnahmen, bei ihrer Herstellung, Vertrieb und Verwendung, waren sehr oft die regionalen Bedingungen maßgebend.

Zur Philatelie – Briefmarken der Lokalausgaben

Die Mehrzahl der Notmaßnahmen ab 1945 zählen heute zu den Lokalausgaben dieser Zeit. Das trifft sowohl auf die im Aufbrauch verwendeten Briefmarken und Ganzsachen als auch für die speziell herausgegebenen Ausgaben der Übergangszeit zu. Als Lokalausgaben werden ausschließlich postamtliche Ausgaben bezeichnet. Über die Bedingungen für eine solche postamtliche Anerkennung wurde seit jeher kontrovers gestritten. Durch langjährige philatelistische Forschungsarbeit wurde der heutige Stand für die Zuordnung der einzelnen Markenausgaben erarbeitet. Die Ergebnisse finden ihren Niederschlag vor allem in den Richtlinien zur Prüfung von Lokalausgaben. Heute werden von den anerkannten Prüfern des BPP nur noch die postamtlich anerkannten Lokalausgaben geprüft. Auch bei deren Systematik und Katalogisierung ist dies inzwischen verbindlich geworden. Diese Verfahrensweise stellt einen wichtigen Leitfaden für jeden Philatelisten dar, der sich in diesem Sammelgebiet spezialisieren will. Anfang 1946 hatte die ZVPF diese Kriterien für eine postamtliche Anerkennung folgendermaßen benannt:

  • von der obersten Postbehörde genehmigt und herausgegeben,
  • öffentlich angekündigt,
  • entsprechend den Sicherheitsvorschriften hergestellt und
  • am Postschalter frei verkauft.

Die ZVPF konnte aber über einen Großteil dieser Ausgaben erst nachträglich entscheiden, weil die Briefmarken schon während des Aufbaus der ZVPF herausgegeben wurden. Damit waren die eigenen Vorgaben nur bedingt umsetzbar. Dies führte letztendlich mit dazu, dass eine liberalere Verfahrensweise angewandt wurde. Maßgeblich für die postamtliche Anerkennung waren demnach:

  • ein öffentlicher Verkauf am Postschalter,
  • eine bedarfsgerechte Verwendung sowie die unbeanstandete Beförderung und
  • eine Anerkennung ohne Nachgebühren durch Postanstalten im Bestimmungsgebiet.

Die Auslegung solcher Maßstäbe war aber offensichtlich bei der großen Vielfalt auch eine Ermessensfrage. Beim Vergleich von Einzelfällen sind oft Widersprüche erkennbar und führen bis in die heutige Zeit zum Streit unter den Spezialisten. Die Ausgaben, die keine postamtliche Anerkennung fanden, werden als nichtamtliche Ausgaben bzw. Privaterzeugnisse katalogisiert. Bei ihnen sind die Hintergründe der Herausgabe oft noch vielschichtiger oder teilweise nicht restlos aufgeklärt. Häufig waren örtliche oder private Interessen und Initiativen der Ausgangspunkt für deren Herstellung und Vertrieb. Auch eine gezielte philatelistische Einflussnahme mit z. T. spekulativen Absichten ist bei einigen dieser Ausgaben an Briefmarken offensichtlich und nachweisbar. Solche Umstände waren und bleiben für die philatelistische Einordnung und Bewertung bedeutsam. Daraus ausschließlich über deren Sammelwürdigkeit zu entscheiden, ist dagegen unzureichend. Sowohl die Lokalausgaben als auch die nichtamtlichen Ausgaben entstanden in der kurzlebigen und geschichtsträchtigen Nachkriegszeit. Sie dokumentieren insgesamt den Umbruch und Wandel dieser Zeit in einer vielschichtigen Art und Weise. Die Bedingungen bei deren Herstellung waren in der unmittelbaren Nachkriegszeit überaus kompliziert. Einerseits waren die technischen und materiellen Möglichkeiten eingeschränkt. Andererseits wurden oft Hersteller beauftragt, die bis dahin über keinerlei Erfahrungen bei der Herstellung von Briefmarken verfügten. Das alles sollte bei der Beurteilung von Qualität und der Erhaltung solcher Nachkriegsausgaben auch mitberücksichtigt werden. Das Sammeln dieser Ausgaben an Briefmarken hat für damals beteiligte Spekulanten heute jedenfalls keinen Nutzen mehr. Jedem Sammler, der sich diesem Sammelgebiet zuwendet, muss selbst überlassen bleiben, nach welchen persönlichen Vorstellungen, Interessen und Maßstäben er sammeln und wie er es für sich gestalten will.

Briefmarken der Lokalausgaben bei DPS-Shop

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