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Briefmarken aus Bergedorf

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Bergedorf MiNr. 1a * 1/2 Schilling / preußischblau
Bergedorf MiNr. 1a * 1/2 Schilling / preußischblau
Bergedorf Mi.-Nr. 1 a *
52,00 € *
Bergedorf MiNr. 3 ** 11/2 Schilling / hellolivgelb
Bergedorf MiNr. 3 ** 11/2 Schilling / hellolivgelb
Bergedorf Mi.-Nr. 3 **
48,00 € *
Bergedorf MiNr. 5 * 4 Schilling / braunorange
Bergedorf MiNr. 5 * 4 Schilling / braunorange
Bergedorf Mi.-Nr. 5 *
28,00 € *

Die Kleinstadt Bergedorf mit ihren umliegenden Gebieten befand sich von 1420 bis 1867 im gemeinsamen Besitz der Freien und Hansestädte Hamburg und Lübeck. Das ganze Gebiet umfasste gerade mal 90 Quadratkilometer. Doch die günstige Lage an einem wichtigen Elb-Übergang und an den Verkehrswegen der Hanse machte Bergedorf schon früh für den Postbetrieb interessant. Ab 1746 richteten umliegende Staaten in wechselnder Folge Postexpeditionen ein, bis schließlich 1846 in Bergedorf das Lübeck-Hamburgische-Post-Amt eröffnet wurde. 1868 übernahm Hamburg den Lübecker Besitzanteil gegen eine Entschädigungssumme von 200.000 Thalern.

Zur Philatelie – Was zeichnet die Briefmarken aus Bergedorf aus?

Von 1861 bis zum Beitritt zum Norddeutschen Postbezirk im Jahre 1867 gab Bergedorf eigene Briefmarken aus. Einer der Gründe, warum das vergleichsweise kleine Postamt eigene Briefmarken ausgab, war neben den vielen unterschiedlichen kursierenden Währungen die einfachere Abrechnung der Einnahmen mit den beiden Hansestädten. Hamburg und Lübeck gaben bereits seit 1859 eigene Briefmarken aus und die Frage, welche Briefmarken in Bergedorf zu bevorzugen wären, wurde damit umgangen. Die Bergedorfer Marken zeigen alle je ein halbes Wappen von Lübeck und von Hamburg — vereint zu einem neuen „fiktiven Wappen“. Die vier Buchstaben in den Markenecken stehen für Lübeck-Hamburger-Post-Amt. Zusätzlich zu den Farbunterschieden wurde erstmals in einem altdeutschen Ausgabeland zur Unterscheidung auch die Markengröße jeweils mit den Wertstufen verändert. Die Nummer 1 ist im Markensatz die kleinste und bis zur Nummer 5 werden die Briefmarken jeweils augenfällig größer.

Währung:

1 Thaler = 2 ½ Mark hamb. oder lüb. Courant = 16 Schillinge; 1 Schilling = 2 Sechslinge = 4 Dreilinge

Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog nur fünf Hauptnummern. Damit ist Bergedorf das kleinste deutsche Sammelgebiet. Da das Postaufkommen in Bergedorf sehr gering war, sind die Briefmarken sehr selten.

Bergedorf zur Briefmarkenzeit:

Staatsoberhaupt: in Hamburger und Lübecker Besitz

Staatsform: -

Größe: ca. 90 km²

Bevölkerung: ca. 12.000 Einwohner

Währung:

    • 1 Thaler = 2 ½ Mark = 40 Schillinge
    • 1 Schilling = 2 Sechslinge = 4 Dreilinge

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Sehen Sie sich gern im Online Shop des Deutschen Philatelie Services an und bestellen Sie unsere Briefmarken aus Bergedorf! Neben Briefmarken aus Bergedorf bieten wir Ihnen auch weitere Marken zum Sammelgebiet Altdeutschland. Haben Sie Fragen zu unseren Briefmarken aus Bergedorf? Dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit. Wir helfen Ihnen gern bei Ihrem Anliegen. Sollten Sie zudem Anregungen zu weiteren Sammelgebieten haben, können Sie uns das ebenfalls gern mitteilen und dafür unser Kontaktformular nutzen.

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