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Briefmarken aus dem Großherzogtum Oldenburg

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Oldenburg MiNr. 18B * 2 Groschen ultramarin
Oldenburg MiNr. 18B * 2 Groschen ultramarin
Oldenburg Mi.-Nr. 18 B *
20,00 € *
Oldenburg MiNr. 19B * 3 Groschen ockerbraun
Oldenburg MiNr. 19B * 3 Groschen ockerbraun
Oldenburg Mi.-Nr. 19 B *
48,00 € *
Oldenburg MiNr. 3I o 2 Silbergroschen bräunlichrot
Oldenburg MiNr. 3I o 2 Silbergroschen bräunlichrot
Oldenburg Mi.-Nr. 3 I - gestempelt
95,00 € *

Die kleine Grafschaft Oldenburg war im 12. Jahrhundert entstanden und gehörte zum Hoheitsbereich der Dänenkönige. Durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803, der eine territoriale Neuordnung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bedeutete, verdoppelte das 1777 zum Herzogtum erhobene Oldenburg seinen Territorialbestand. 1811 wurde der Herzog von den Franzosen aus seinem Land vertrieben, nachdem das Herzogtum dem französischen Reich einverleibt war. Erst als die Macht des französischen Kaisers Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 gebrochen war, kehrte der Herzog zurück und wurde Großherzog. Nach der Abdankung des deutschen Kaisers und der Ausrufung der Republik im Jahre 1918 wurde Oldenburg zunächst Freistaat im Deutschen Reich. Die Siegermächte des II. Weltkrieges beschlossen 1946 dann die Eingliederung Oldenburgs in das Land Niedersachsen.

Zur Philatelie – Briefmarken des Großherzogtums Oldenburg

Graf Anton Günther gründete Anfang des 17. Jahrhunderts einen regelmäßigen Postbetrieb, der auch eine Fahrpost unterhielt. Diese wurde mit Vorliebe von den aus den Hansestädten nach Amsterdam reisenden Kaufleuten benutzt. Daneben entwickelte sich ein privates Postunternehmen, das sich bald durchsetzte und von der dänischen Regierung anfangs mit jährlich 80 Thalern unterstützt wurde. Später musste das Postunternehmen bis zu 1.300 Thaler jährlich an die Regierung zahlen. Im Jahre 1800 übernahm das Herzogtum den Postbetrieb in eigener Regie und besaß eigene Posthoheit bis zum Beitritt in den Norddeutschen Postbezirk 1868. Auf den ersten Briefmarken Oldenburgs ist der Frankaturwert in oldenburgischer und in Bremer Währung angegeben.

Das Großherzogtum Oldenburg verausgabte eigene Briefmarken und Ganzsachen vom 01.01.1852 bis zum 31.12.1867. Die erste Briefmarke hatte zwei Währungsbezeichnungen, einmal in oldenburgischer und zum anderen in bremischer Währung.

Insgesamt katalogisiert der Michel-Katalog 14 Hauptnummern, die alle das oldenburgische Staatswappen zum Motiv auf den Briefmarken haben. Dazu kommen zwölf Ganzsachen, die ebenfalls fast alle selten und von hohem Sammlerwert sind.

Großherzogtum Oldenburg zur Briefmarkenzeit:

Staatsoberhaupt:

    • Großherzog Paul Friedrich August (28.05.1829-27.02.1853)
    • Großherzog Nikolaus Friedrich Peter II. (27.02.1853-13.06.1900)

Staatsform: Großherzogtum

Größe: ca. 6.500 km²

Bevölkerung: ca. 300.000 Einwohner

Währung:

    • 1 Thaler = 72 Grote
    • 1 Grote = 5 Schwaren (bis 1857)
    • 1 Thaler = 30 Silbergroschen = 72 Grote (ab 1858)

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